Aufstiegsfeier im Bürgerhaus: So bereitet sich der VfB 03 Hilden auf die Regionalliga vor

Bürgermeister Pommer lud zum Stadtempfang ein – Fans können sich über besondere Dauerkarte freuen

So einen sportlichen Erfolg hat Hilden schon lange nicht mehr erlebt: In einem spannenden Saisonfinale ist dem VfB 03 das Fußballwunder von der Itter gelungen – der Aufstieg in die Regionalliga West. Ein besonderes Kapitel in der Vereins-, aber auch in der Stadtgeschichte. Ein guter Grund für Bürgermeister Claus Pommer, einen Stadtempfang zu stiften. Am Montagabend, 23. Juni 2026, versammelten sich die triumphale Mannschaft, das Trainerteam, der Vorstand und weitere Beteiligte des Durchbruchs im alten Ratssaal des Bürgerhauses.

 

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Das Klima war angesichts der hohen Temperaturen schweißtreibend – passend zur euphorischen Stimmung. Als Anerkennung für die außergewöhnliche Leistung durften sich die Spieler in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Anschließend wurde ein weiteres Mal gefeiert.

 

Sportanlage Am Bandsbusch wird ertüchtigt

Der Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse Deutschlands bringt allerdings auch einige Herausforderungen mit sich. Da das Vereinsgelände an der Hoffeldstraße nicht den Anforderungen der Regionalliga entspricht, müssen die Heimspiele in die Bezirkssportanlage Am Bandsbusch stattfinden. Dafür muss diese Stätte aber auch entsprechend ertüchtigt werden. Doch alles sei auf einem guten Weg, erklären Hans-Ullrich Schneider von der Stadt Hilden Beteiligungsgesellschaft mbH (SHB) und der VfB-Vorsitzende Daniel Wittke.

 

Unter anderem müssen Wellenbrecher installiert sowie ein sogenannter „Löwengang“ beziehungsweise „Käfiggang“ für Hochrisikospiele eingerichtet werden. Dabei handelt es sich um eine Sicherungsmaßnahme, damit sich gegnerische Fangruppen gegebenenfalls nicht „ins Gehege kommen“. Bis zum Saisonstart am 1. August werde alles fertig sein, verspricht Schneider. „Außerdem gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen. So muss das Logo des Westdeutschen Fußballverbandes an gut sichtbarer Stelle angebracht werden. Wir brauchen Telefonanschlüsse und eine Lounge für Medienvertreter.“ Schließlich werden unter anderem die U23 von Schwergewichten wie Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 oder dem 1. FC Köln erwartet, die deutlich mehr Sportreporter anlocken dürften als bislang.

 

Die Kosten für die notwendigen Maßnahmen stehen nach Angaben von Schneider noch nicht fest. Club und SHB wollen sich die Finanzierung jedoch jeweils zur Hälfte teilen.

 

VfB: Pionier-Bausteine als neue Einnahmequelle

Der VfB 03 hat dafür eine neuartige Idee entwickelt, um zusätzliche Einnahmen zu generieren: Unter dem Motto „Gemeinsam. Für unseren VfB. Für unsere Stadt. Für unsere Zukunft.“ können sich Fans und Förderer ihren persönlichen Platz auf der neuen VfB-Pionier-Mauer sichern. Die rund drei Meter lange Mauer soll dauerhaft an die erste Regionalliga-Saison der Vereinsgeschichte erinnern und sichtbar machen, wer diesen besonderen Weg unterstützt hat.

 

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Das Prinzip ist einfach: Jeder „Pionier“ und gestaltet seinen persönlichen Eintrag. Der Name oder Wunschtext wird anschließend auf der Pionier-Mauer verewigt. So entsteht ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit dem Verein – und gleichzeitig ein bleibender Teil der VfB-Geschichte.

Von den insgesamt 500 Plätzen seien bereits rund 100 verkauft, berichtet Wittke.
Für alle 17 Heimspiele kostet ein Stehplatz 103 Euro, ein Sitzplatz 203 Euro. „Das bedeutet: ab etwa 6 Euro kann man ein Regionalliga-Spiel erleben und unmittelbar die Zukunft des Vereins unterstützen“, so Wittke.

Sollten alle Dauerkarten vergriffen sein, könnte sich der VfB Hilden über Einnahmen von rund 70.000 Euro freuen.
„Jeder verkaufte Baustein hilft dabei, die Voraussetzungen für die Regionalliga West weiter auszubauen und notwendige Investitionen in Infrastruktur und Rahmenbedingungen zu finanzieren“, teilt der Verein weiter mit.

Die Aktion richtet sich an langjährige Fans, Familien, ehemalige Spieler und Unternehmen, aber auch an alle neuen Anhänger, die sich nun vom Regionalliga-Feeling begeistern lassen.

Weitere Informationen gibt es auf der Vereinshomepage unter www.vfb-hilden.de.

 

Bericht: KA
Foto: anzeiger24.de / VfB 03 Hilden

 

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