Erfrischung bei Hitze – aber wo ist die wassersprühende Nebellanze hin…?

Kritik: Trinkwasserbrunnen steht in der prallen Sonne – Stadtwerke nehmen Hinweis gerne auf

Mit dieser erquicklichen Vorrichtung haben die Stadtwerke Hilden bereits im Juni die Passanten der Mittelstraße überrascht und begeistert: Eine so genannte „Nebellanze“ hat auf Knopfdruck eine angenehme Erfrischung erzeugt. Das Angebot wurde gerade an den hitzigen Tagen sehr gut und gerne angenommen.

Zuerst stand die Wasser sprühende Stele auf der Bismarckstraße neben dem Modehaus, dann wurde sie für das Bürgerfestival zum Alten Markt verlegt. Doch jetzt ist die plötzlich ganz verschwunden – und das gerade jetzt bei den neuen Extrem-Temperaturen.

Was ist da los?

Haben wir nachgefragt.

 

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Neue Düsen bestellt

Die Stadtwerke Hilden teilen uns mit: „Momentan ist die Nebellanze abgebaut, weil sie erfreulicherweise intensiv genutzt wurde. Sie muss instandgesetzt und gewartet werden. Das wäre eigentlich erst später dran gewesen.“

Die neuen Düsen seien bereits vor längerer Zeit bestellt, aber noch nicht geliefert worden. „Die Düsen sind sehr fein, um diesen Sprühneben zu erzeugen, sie verstopfen leider auch schnell“, heißt es weiter.

Die Stadtwerke versprechen: Sobald die Nebellanze wieder einsatzbereit ist, wird sie auch in Betrieb genommen.

 

In diesem Zusammenhang haben wir außerdem eine Frage unserer Community weitergeleitet: Es wird kritisiert, dass der Trinkwasserbrunnen am Rathauscenter in der prallen Sonne steht und das Wasser daher nicht wirklich kühl ist.

 

Die Stadtwerke bedanken sich für diesen Hinweis und fügen hinzu: „Die Trinkwasserproben werden immer morgens gezogen, um die Einkaufenden auf der Mittelstraße nicht zu stören. Da es morgens noch kühl und dort Schatten ist, ist uns das nicht aufgefallen. Der Trinkwasserbrunnen spült sich von selbst alle 15 Minuten. Das ist bereits der kleinste Spülintervall, aber wir werden umgehend die Spüldauer erhöhen, um mehr kaltes Wasser aus den Bodenleitungen zu ziehen und die innere Leitung zu kühlen. Wir hoffen, dass dies ein Stück weit hilft.“

 

Bericht: KA
Archivfoto: anzeiger24.de

 

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