Passen Hildens Spielplätze zu den Kindern im Viertel?

SPD fragt nach – Stadt hält Analyse für zu aufwendig und wenig hilfreich

 

Die SPD-Fraktion wollte wissen, wie viele Kinder welcher Altersgruppen im Umfeld der Hildener Spielplätze wohnen. Dies ergibt sich aus einer Anfrage an die Stadt. Eine digitale Karte könnte zeigen, ob die Angebote zum örtlichen Bedarf passen.

Daten vorhanden, Auswertung aufwendig

Die Stadt erklärt dazu: Bevölkerungsdaten sind vorhanden, allerdings für 42 statistische Bezirke, deren Grenzen nicht den Einzugsbereichen der Spielplätze entsprechen. Eine entsprechende Karte wäre technisch möglich, aber mit hohem Personal- und Zeitaufwand sowie Einschränkungen durch den Datenschutz verbunden. Konkrete Kosten nennt die Verwaltung nicht.

SpielPlus-Hilden

Bei grundlegenden Spielplatzsanierungen würden die Altersstruktur und die Bedürfnisse im Umfeld bereits berücksichtigt. Einen nachweisbaren zusätzlichen Nutzen der Karte sieht die Stadt deshalb nicht.

Kinder werden älter, der Bedarf verändert sich

Hinzu kommt die Frage, welche Konsequenzen die Ergebnisse hätten: Würde ein Spielplatz an die heutige Altersstruktur angepasst, könnte sich der Bedarf schon drei oder vier Jahre später wieder verändert haben. Kinder werden älter, Familien ziehen um.

Spielplätze müssen deshalb über viele Jahre unterschiedliche Altersgruppen ansprechen. Ob eine aufwendig erstellte und laufend aktualisierte Karte die Planung entscheidend verbessert, bleibt offen.

Quelle: Stadt Hilden
Bericht: LT

Fotos/Video: anzeiger24.de

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