Wird der Spielplatz am Warrington Platz zur Sondermüll-Kippe?

Können sich Raucher nicht benehmen?

Nach Erkenntnissen des Bundesamtes für Umwelt und Naturschutz (BUND) landen zwei Drittel aller Zigarettenkippen auf dem Boden. Wer mit offenen Augen durch Hilden geht, wird dies bestätigt sehen. Dabei sind Zigarettenkippen alles andere als harmlos. Denn in den Stummeln finden sich über 7.000 Schadstoffe, 50 davon sind krebserregend. Deshalb ist Rauchen auch auf Spielplätzen verboten!

 

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Am Warrington-Platz aber wird geraucht „auf Teufel komm raus“

Die Stadt Hilden ist ja bekannt dafür, dass sie besonders gerne viel Schilder aufstellt. Auf dem 50×20 Meter großen Spielplatz am Warrington-Platz weisen allein fünf große Schilder auf das Rauchverbot hin. Doch das scheint kaum jemanden so recht zu interessieren.

Erschreckend ist, dass insbesondere Eltern und Großeltern sich nicht an das Rauchverbot halten, wenn sie ihre Kinder spielen lassen.

Auf dem Boden des Spielplatzes, insbesondere im Bereich der Bänke, liegen hunderte Zigarettenkippen. Ihre Entsorgung ist aufwändig, weil sie auf dem körnigen Untergrund nicht einfach wegzufegen sind, sondern einzeln aufgenommen werden müssen.

 Schild-Spielplatz-Raucher

 

Und was sagen die Raucher dazu?

Wir haben mit Gerda (36) gesprochen, die ihrem Sohn auf der Bank beim Spielen zusieht. Sie ist erschrocken, als wir sie fragen, warum sie hier verbotenerweise raucht. Sie entschuldigt sich, das habe sie nicht gewusst. Ihre Kippe würde sie aber immer in den nahegelegenen Mülleimer werfen.

 

Ganz anders äußert sich Heinz, der meint, dass uns das gar nichts anginge. Im Übrigen würde er natürlich seine Kippe auch vernünftig wegwerfen, was er dann auch tatsächlich getan hat, weil wir darauf gewartet haben.

 

Was ist zu tun?

Kippen wegzuwerfen kann teuer werden und mit einem Bußgeld von 50 € belangt werden. Hinter jeden Baum einen Polizisten und hinter jede Bank einen Ordnungshüter zu stellen, wäre aber kein gangbarer Weg, um der Sache Herr zu werden.

Vielleicht sollte sich das Ordnungsamt einfach gelegentlich mal sehen lassen und notorische Raucher mit zwei Stunden Kehrarbeit „belohnen“…?

 

Bericht/Fotos: Walter Thomas

 


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