BürgerSolarBeratung für mehr Photovoltaik in Hilden: Wer will Solarberater werden?

Nachbarschaftshilfe: Ehrenamtliche geben Tipps zur grünen Stromerzeugung

Viele Bürgerinnen und Bürger in Hilden interessieren sich für eine Photovoltaik-Anlage (PV) und suchen eine neutrale und unabhängige Beratung. Es gibt bereits die Sprechstunden der Verbraucherzentrale NRW im Rathaus und das Programm hildenSolar der Stadtwerke.

Es könnte aber mehr Angebote geben: „Die Auslastung bei Solarteuren ist hoch, die Wartezeiten sind sehr lang. Aus diesem Grund möchte die Stadt Hilden den Aufbau einer BürgerSolarBeratung anstoßen“, sagt Klimaschutzmanagerin Lara Müller. Die BürgerSolarBeratung stellt eine kostenlose und ehrenamtliche Begleitung im gesamten Entscheidungsprozess dar. Menschen, die bereits eine PV-Anlage auf ihrem Dach haben, sollen jene beraten, die dies noch planen.

 

„Die BürgerSolarBeratung soll andere Beratungsangebote nicht ersetzen, sondern stellt vielmehr ein lokales zusätzliches Angebot dar“, so die Klimaschutzmanagerin. Andere Städte setzen solche Modelle bereits erfolgreich seit 2011 um.

 

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Ehrenamtliche gesucht

Im Stadtgebiet Hilden werden deshalb Bürgerinnen und Bürger gesucht, die ehrenamtlich Solarberaterin oder -berater werden wollen.
Am Mittwoch, 10. August, findet dazu ab 19 Uhr eine Online-Infoveranstaltung statt. Interessierte können sich per Mail unter klima@hilden.de anmelden.

 

Nach der Infoveranstaltung bietet die Stadt Hilden eine kostenlose Basisschulung an. In drei jeweils vierstündigen Workshops wird das Grundwissen vermittelt. Die Schulung wird von Metropolsolar durchgeführt. Es handelt sich dabei um einen bundesweit tätigen gemeinnützigen Verein, der sich für die vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien einsetzt.

 

Ziel der BürgerSolarBerater-Schulung ist es, einen Grundstein für lokale Gruppen von ehrenamtlichen Aktiven zu legen, die abschließend völlig eigenständig qualifizierte BürgerSolarBeratungen durchführen können. Angestrebt wird ein Team von etwa zehn Mitgliedern.

 

Quelle: Stadt Hilden
Foto: Archiv / Sebastian Ganso/Pixabay

 


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