Infoveranstaltung: Glasfaser für den Hildener Norden

Stadtwerke, Breitbandnetz und Telekom wollen 27.000 Haushalte und Unternehmen vernetzen – erstes Pilotprojekt startet nun

Ein Zusammenschluss mit großer Trag- bzw. Bandbreite: Im September 2025 haben die Stadtwerke Hilden (SWH) und die Telekom einen Kooperationsvertrag zum flächendeckenden Glasfaserausbau in der Itterstadt besiegelt. Das bedeutet: rund 27.000 Haushalte und Unternehmen sollen Zugang zu schnellem Internet mit Geschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/s erhalten.

Allerdings ist noch viel Geduld erforderlich: Der Netzausbau soll bis Ende 2031 nach und nach abgeschlossen sein.

Ein Pilotprojekt soll nun im Pilot-Gebiet Hilden Nord-West/Meide mit rund 1.100 Haushalten starten. „Bis Juni soll die flächendeckende Verkabelung zwischen Schalbruch und Gerresheimer Straße abgeschlossen sein“, erklären die Stadtwerke Hilden. 

Mehr erfahren sollen die Bewohnerinnen und Bewohner bei einer Infoveranstaltung am Mittwoch, 4. März 2026, 18 Uhr im Haus Witt, Gerresheimer Straße 214. Vertreter der Breitbandnetz Hilden und der Telekom erläutern die Schritte des Netzausbaus und beantworten Fragen zum Glasfaserausbau und den Tarifoptionen.

 

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„Generationennetz für 30 Jahre“: 20 Kilometer Ausbau pro Jahr – Abschluss in 2031

Die Stadtwerke bauen das Netz aus, die Telekom erhält das Nutzungsrecht. Die Stadtwerke haben dafür eine Tochtergesellschaft – die Breitbandnetz Hilden GmbH – gegründet, die wiederum die Infrastruktur schafft und das Netz betreibt. Dafür wurden in den vergangenen Jahren zehn Verteilstationen im Stadtgebiet installiert.

Der Glasfaserausbau soll bis in die Gebäude hinein reichen (Fibretothe Home“, FTTH). Jährlich wollen wir 20 Kilometer Trasse bauen – damit werden jeweils rund 5.000 Haushalte angeschlossen“, erklärte Dr. Daniel Heuberger, Geschäftsführer der Breitbandnetz Hilden GmbH, bei der damaligen Vertragsunterzeichnung.  

 

Die Telekom mietet das Netz an und bietet allen Privat- und Geschäftskunden ihre Magenta-Services an: „Dadurch können wir die volle Auslastung nutzen“, erläutert Thilo Höllen, Leiter Breitbandkooperation Telekom.

Dabei soll der Dienstleister aber kein Monopol bekommen, denn das Netz soll auch für andere Anbieter zur Verfügung stehen. Die Nutzerinnen und Nutzer können sich also ihren Internet-Dienst weiterhin selber und frei aussuchen.

Über Wholesale-Verträge können auch die Stadtwerke Hilden eigene hildenMedia-Endkundenprodukte vermarkten. 

 

Bericht: KA

Foto/Montage: Archiv anzeiger24.de / Pixabay

 

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