Ankommen und austauschen: Neuer Frauentreff Hana eröffnet in Hilden

Ein Ort der Begegnung, Bildung und Teilhabe für Frauen mit und ohne internationale Familiengeschichte

Ein Ort, an dem Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung ankommen, sich sicher fühlen und Gemeinschaft erleben können – mit dieser Idee bringt das Sachgebiet Asyl in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Hilden ein neues Angebot auf den Weg. Mit finanzieller Unterstützung der Rotary Club Hilden-Haan Stiftung wird am 12. März 2026 um 10 Uhr in der Hegelstraße 29 nun der Gruppenraum des Frauentreffs Hana eröffnet. Am Eröffnungstag können die Besucherinnen die Räumlichkeiten kennenlernen, mit den Projektbeteiligten ins Gespräch kommen und mehr über die geplanten Angebote erfahren.

 

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„Hana hat in vielen Sprachen eine Bedeutung“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte Kirsten Max. „Je nach Kultur steht der Name für Glück, Einheit, Tatkraft oder auch für Blüte. Er ist international verständlich und verbindet über kulturelle Grenzen hinweg – genau das möchten wir mit diesem Ort erreichen.“

 

Neue Stadt. Neue Kontakte. Neue Chancen: Frauentreff und Kunstprojekt

Im Mittelpunkt steht die Begegnung: Frauen mit internationaler Familiengeschichte sollen hier Kontakte knüpfen, sich austauschen und gegenseitig stärken.

Herzstück des Angebots ist der offene Frauentreff, der donnerstags von 10 bis 12 Uhr stattfindet. Das Angebot ist bewusst offen gestaltet: ohne Anmeldung, kostenfrei und für Frauen aller Altersgruppen und Kulturen – ob neu in Hilden oder schon lange hier zuhause.

 

Darüber hinaus sind verschiedene Programmpunkte geplant:

  • Sprachcafé
  • Kreativ- und Handarbeitsangebote
  • Kochaktionen
  • Waldspaziergänge
  • Freizeitaktivitäten
  • Vorträge und Bildungsangebote
  • Filmvorführungen mit anschließendem Austausch

Ein zentrales Element wird zudem das Kunstprojekt „neue Horizonte“ mit der Künstlerin Razeea Lindner sein.

Die offene Gruppe trifft sich ab dem 10. März 2026 an jedem zweiten Dienstag im Monat von 10.30 bis 12 Uhr in der Hegelstraße 29. 

Ziel ist es, den Teilnehmerinnen kreative Ausdrucksmöglichkeiten zu eröffnen und Raum für persönliche Erfahrungen und Emotionen zu schaffen.

 

Das Projekt versteht sich als wachsendes Angebot. „Wie sich das Programm weiterentwickelt und welche Schwerpunkte gesetzt werden, möchten wir gemeinsam mit den Frauen gestalten – auch mit Bewohnerinnen aus den städtischen Unterkünften“, erklärt Andrea Schoder vom Sachgebiet Asyl. Eigene Ideen und Wünsche der Teilnehmerinnen sind ausdrücklich willkommen.

 

Das städtische Familienbüro Stellwerk sowie der SKFM Mettmann e.V. planen ebenfalls, sich mit Kursen und Projekten einzubringen.

Auskunft unter Telefon 02103/72-1561

 

Quelle: Stadt Hilden

Foto: FFF

 

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