Wo fühlen sich Menschen in Hilden unsicher?

CDU beantragt Analyse sogenannter „Angsträume“ im Stadtgebiet

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Die CDU-Fraktion im Hildener Stadtrat hat beantragt, sogenannte Angsträume im Stadtgebiet zu identifizieren. Ziel des Antrags ist es, Orte zu erkennen, an denen sich Bürgerinnen und Bürger unsicher oder unwohl fühlen, und mögliche Verbesserungen zu prüfen.

Was sind „Angsträume“?
Als Angsträume werden Orte bezeichnet, an denen Menschen subjektiv ein erhöhtes Unsicherheitsgefühl haben. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Plätze mit vielen Straftaten handeln. Häufig spielen andere Faktoren eine Rolle, etwa schlechte Beleuchtung, unübersichtliche Wege, dunkle Unterführungen oder wenig soziale Kontrolle.

Solche Orte können zum Beispiel Parkanlagen, Unterführungen, schlecht beleuchtete Wege oder abgelegene Plätze sein. Kommunen versuchen zunehmend, diese Bereiche gezielt zu identifizieren, um sie durch Maßnahmen wie bessere Beleuchtung, mehr Sichtachsen oder häufigere Kontrollen sicherer zu gestalten.

 

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CDU möchte Hinweise aus der Bevölkerung sammeln
Nach Angaben der CDU soll die Stadtverwaltung prüfen, welche Orte in Hilden von Bürgerinnen und Bürgern als Angsträume wahrgenommen werden. Dazu könnten beispielsweise Rückmeldungen aus der Bevölkerung, Hinweise aus der Stadtverwaltung oder Erkenntnisse von Polizei und Ordnungsdienst ausgewertet werden.

Die Fraktion möchte damit eine Grundlage schaffen, um mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls zu entwickeln.

Ziel: Mehr Sicherheit im öffentlichen Raum
Mit der Identifizierung solcher Orte soll langfristig erreicht werden, dass sich Menschen im öffentlichen Raum sicherer bewegen können – auch in den Abendstunden. Denkbare Maßnahmen könnten etwa eine bessere Beleuchtung, Veränderungen in der Gestaltung von Plätzen oder eine verstärkte Präsenz von Ordnungskräften sein.

Ob und in welcher Form die Stadt eine entsprechende Analyse durchführen wird, entscheidet der Stadtrat in einer der kommenden Sitzungen.

 

 

Quelle: Stadt Hilden
Bericht: LT

Fotos/Video: anzeiger24.de

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