Feuerwehr-Vollalarm am Gründonnerstag in Erkrath: Großbrand in leer stehender Bauruine

Geplatzte Schläuche wegen Glasscherben, Einsatz unter Atemschutz

Die Feuerwehr Erkrath wurde am späten Gründonnerstag-Abend, 2. April 2026, zu einem Einsatz Am Wimmersberg in Alt-Erkrath gerufen. Anwohner hatten eine unklare Rauchentwicklung und Brandgeruch gemeldet. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort zunächst keinen Brandherd ausfindig machen. Daraufhin hob eine Drohnenstaffel mit Wärmebildkamera ab, um das Gebiet aus der Luft zu erkunden. Dabei wurde an der Helena-Rubinstein-Straße eine deutliche Erwärmung der Luftschichten festgestellt. Ursprung war ein Feuer im Erdgeschoss eines leerstehenden ehemaligen Gewerbebetriebes. Eine große Menge an Unrat war in Brand geraten.

 

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Alarmstufe F5

Aufgrund der Größe und der Komplexität des Gebäudes sowie der Vermutung, dass sich in dem verlassenen Gebäude noch Personen aufhalten könnten, wurde die Alarmstufe von F1 auf F5 und somit Vollalarm für die gesamte Feuerwehr Erkrath ausgelöst. Die Feuerwehr Hilden eilte mit einem Löschfahrzeug zur Hilfe und stellte den Grundschutz für das Erkrather Stadtgebiet während des Einsatzes sicher.

 

Der Brand konnte mit einem Löschrohr und im weiteren Verlauf mit einem Schaumrohr abgelöscht werden. Allerdings wurden zahlreiche Schläuche wegen umliegender Glasscherben von defekten Fenster- und Türanlagen so stark beschädigt, dass sie platzten. Weiterhin musste eine Wasserversorgung über ca. 250 Meter von der Schlüterstraße aufgebaut werden, da ein Hydrant in der Zufahrtsstraße zugeparkt war.

 

Aufgrund der Ausdehnung des Gebäudes und der massiven Verrauchung wurde das gesamte Gebäude mit insgesamt sechs Atemschutztrupps nach Personen abgesucht und mehrere Hochleistungslüfter zur Entrauchung eingesetzt.

Da eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, wurde die Einsatzstelle an den Präsenzdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann übergeben.

Der Einsatz war gegen 2:45 Uhr beendet.

 

Quelle/Fotos: Feuerwehr Erkrath
bearb.: KA

 


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