
Wie soll der Busverkehr im Kreis Mettmann künftig aussehen, wo sollte er sich verbessern? Diese Frage richtet sich derzeit direkt an die Einwohnende des Kreises Mettmann. Noch bis 31. März können sie ihre Anregungen und Wünsche für den öffentlichen Nahverkehr einreichen – auch für Monheim am Rhein, Langenfeld, Hilden und Haan.
Ideen direkt auf einer interaktiven Karte eintragen
Über eine Online-Plattform mit interaktiver Karte haben Einwohnende die Möglichkeit, konkrete Vorschläge zu machen. Dort können beispielsweise Hinweise zu fehlenden Verbindungen, ungünstigen Taktzeiten oder Verbesserungen bei Haltestellen eingetragen werden. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto genauer können die Planer erkennen, wo der Busverkehr aus Sicht der Fahrgäste noch verbessert werden sollte.
Grundlage für den neuen Nahverkehrsplan
Der Kreis Mettmann ist gesetzlich dafür zuständig, einen Nahverkehrsplan für das gesamte Kreisgebiet zu erstellen und regelmäßig zu aktualisieren. Darin wird festgelegt, wie das Busangebot künftig gestaltet sein soll – etwa bei Linienführungen, Taktzeiten, Betriebszeiten und Umsteigemöglichkeiten. Auch Themen wie Barrierefreiheit oder die bessere Verknüpfung mit anderen Mobilitätsangeboten spielen dabei eine wichtige Rolle.
Umsetzung bis 2028 geplant
Alle eingereichten Hinweise werden gesammelt und ausgewertet. Aus den Rückmeldungen sollen Schwerpunkte und konkrete Maßnahmen entstehen. Dabei müssen allerdings auch Wirtschaftlichkeit und die finanziellen Möglichkeiten der Städte im Kreis berücksichtigt werden. Der neue Nahverkehrsplan soll voraussichtlich im Jahr 2028 vorliegen. Bis dahin haben Einwohnenden noch die Chance, ihre Ideen einzubringen und damit den Busverkehr der Zukunft mitzugestalten.
bearb. GT
Quelle: Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein
Foto: Tim Kögler (zeigt Busse der Bahnen der Stadt Monheim)
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