Hilden steht still! Rheinbahn-Streik legt am Donnerstag den Nahverkehr

Keine Busse, keine Bahnen – nur die S-Bahn rollt noch: So kommen Ihr trotzdem zur Arbeit

Am Donnerstag, 19. März 2026, trifft der Warnstreik von ver.di voller Wucht auch Hilden. Denn die Busse der Rheinbahn bleiben im Depot. Ein regulärer Betrieb findet nicht statt. Wer auf den Nahverkehr angewiesen ist, steht vor massiven Problemen.

Fahren eventuell die Linien 782 und 785?

Nach aktuellem Stand fallen fast sämtliche Rheinbahn-Linien fallen aus. Davon sind dann auch die Linien wie 741, 781, 783 und 784 betroffen. Ein Notfahrplan? Fehlanzeige. Wenn überhaupt, fahren nur vereinzelt Subunternehmer, aber darauf ist kein Verlass. Auf der Homepage der Rheinbahn wird angegeben, dass die Linien 782 und 785 verkehren!! Dies sollten Fahrgäste aber sicherheitshalber vor Fahrantritt checken.

Ein Lichtblick: ausgerechnet die S-Bahn

Immerhin gibt es eine Alternative: Die S-Bahn fährt wie gewohnt. Jedenfalls ist zu hoffen, dass sie fährt. Denn dann könnte besonders die Linie S1 für Pendler zur Rettung werden. Sie verbindet Hilden weiterhin mit Düsseldorf, Solingen und dem Ruhrgebiet. Auch Regionalzüge sind nicht vom Streik betroffen.

Feingusti-by-Casaluci

Und wie sollten sich Pendler darauf einstellen?

Die Folgen sind absehbar: volle Straßen, lange Staus und überfüllte Züge. Experten raten deshalb, früh loszufahren, Fahrgemeinschaften zu bilden oder aufs Fahrrad umzusteigen. Wer kann, sollte ins Homeoffice wechseln oder flexible Arbeitszeiten nutzen.

Wichtig für Arbeitnehmer: Trotz Streik gilt das sogenannte „Wegerisiko“. Heißt konkret: Der Arbeitsweg bleibt Privatsache – wer zu spät kommt, kann sich nicht einfach auf den Streik berufen.

 


Quelle: Rheinbahn
Bericht: LT

Fotos/Video: anzeiger24.de

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