
Auch Hilden reagiert jetzt auf Änderungen im Baugesetzbuch (BauGB). Dieses Bundesgesetz wurde 2025 reformiert („Wohnungsbau-Turbo“), um den Bau von Wohnungen deutlich zu beschleunigen.
Künftig können Bauprojekte einfacher genehmigt werden, und zwar auch dann, wenn sie nicht vollständig den bisherigen Planungen entsprechen. Ziel ist es, schneller mehr Wohnraum zu schaffen.

Was hat Hilden konkret geändert?
Die Stadt hat ihre eigene Zuständigkeitsordnung angepasst. Auf der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Klima und Mobilität wurde geregelt, dass die Stadtverwaltung jetzt die meisten Entscheidungen selbst treffen darf und die Politik (Ausschuss) nur noch bei großen oder besonders wichtigen Projekten zustimmen muss.
Damit hat die Stadt oft nur noch 3 Monate Zeit, um über einen Bauantrag zu entscheiden. Wenn sie diese Frist verstreichen lässt, gilt der Antrag automatisch als genehmigt. Um das zu vermeiden, sollen Entscheidungen schneller und direkt in der Verwaltung getroffen werden.
Was bedeutet das für Bauherren?
Das bedeutet, dass Bauanträge zukünftig schneller bearbeitet werden und Bauherren besser planen können. Neue Wohnungen können früher entstehen und damit die „Wohnungsnot“ verringern. Aber: Wichtige ( Groß- ) Projekte bleiben politisch kontrolliert.
So erfreulich schnellere Genehmigungen sind, ohne „Risiko“ sind sie nicht, denn sie könnten auch zu Konflikten führen, etwa mit Nachbarn oder beim Umweltschutz. Das aber wird erst die Praxis zeigen.
Quelle: Stadt Hilden
Bericht: LT
Fotos/Video: anzeiger24.de
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