
Die CDU-Fraktion in Hilden setzt sich für eine Modernisierung der städtischen Informationsangebote ein. Mit einem Prüfantrag im Stadtrat möchte sie untersuchen lassen, ob digitale Informationsstelen und Stadtdisplays künftig Veranstaltungen, Angebote und Neuigkeiten im öffentlichen Raum präsentieren könnten.
Die Innenstadt sei das „Aushängeschild der Stadt“ und zugleich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, betont die Fraktion. Um sie sichtbar, lebendig und wettbewerbsfähig zu halten, müsse auch die Stadtinformation zeitgemäß weiterentwickelt werden.
Mögliche Maßnahmen im Überblick
Im Rahmen der Prüfung sollen mehrere digitale Lösungen betrachtet werden:
• Digitale, doppelseitige Informationsstelen in der Innenstadt
• Ein großes Stadtdisplay, beispielsweise am Bürgerhaus
• Digitale Displays an wichtigen Hauptverkehrsstraßen
• Reduzierung der bisherigen Dreiecksplakatständer
Die digitalen Formate könnten Informationen gebündelt und in Echtzeit anzeigen – etwa zu Veranstaltungen, Kulturangeboten, Vereinen, Gastronomie oder Einzelhandel.
Mehr Sichtbarkeit für Kultur und Wirtschaft
Nach Ansicht der CDU könnten digitale Displays die Sichtbarkeit lokaler Angebote deutlich erhöhen. Gerade Menschen, die städtische Internetseiten oder Apps nicht aktiv nutzen, ließen sich so direkt im öffentlichen Raum erreichen.
Gleichzeitig verspricht sich die Fraktion auch eine gestalterische Aufwertung des Stadtbildes, wenn die bisher verbreiteten Plakatständer reduziert und Informationen stärker gebündelt werden.
Monheim als Vorbild?
Mit ihrer Idee steht die CDU nicht allein. In vielen Städten gehören digitale Informationssysteme bereits zum Stadtbild. Auch im Kreis Mettmann wurden im Rahmen des Tourismusprojekts „Neanderland“ bereits 31 digitale Stelen installiert und in Monheim informieren große Screens auf den Zufahrtsstraßen und Stelen in der Innenstadt über alles Wissenswerte der Stadt.
Aus Sicht der CDU sollte Hilden bei dieser Entwicklung nicht zurückbleiben, allerdings sollen zuerst folgende Punkte untersucht werden:
• Investitions- und Betriebskosten
• mögliche Refinanzierungsmodelle, etwa durch Werbung
• verfügbare Förderprogramme
Erst auf Basis dieser Zahlen könne entschieden werden, ob und in welcher Form digitale Stadtinformation in Hilden umgesetzt werden.
Quelle: CDU
Bericht: LT
Fotos/Video: anzeiger24.de
Weitere Nachrichten aus Hilden gibt es unter www.anzeiger24.de/hilden/news/
Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an presse@anzeiger24.de
oder als Kommentar bei Facebook. Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.
Du hast einen Tipp, eine Anregung, zu welchem Thema wir einmal recherchieren sollten?
Schreib uns an presse@deinhilden.de.
Deine Zuschrift wird streng vertraulich behandelt!
