Digitale Transformation im Rathaus macht spürbare Fortschritte

Digitalisierung nimmt Fahrt auf: Hildens Verwaltung macht sich fit für die Zukunft

Die Stadt Hilden entwickelt ihre Verwaltungsstrukturen weiter. Dies geht aus einem Sachstandsbericht hervor, den die Verwaltung für die kommende Sitzung des Hauptausschusses vorbereitet hat. Stellenbeschreibungen wurden digital aktualisiert, Abläufe überarbeitet und organisatorische Veränderungen angestoßen. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass zukünftige Projekte – etwa neue digitale Angebote – fachlich besser verankert werden. Trotz vieler interner Schritte verfolgt die Stadt ein klares Ziel: effizientere Abläufe und stabile Services für die Bürgerinnen und Bürger.

Digitalisierung stärkt den Service – Erfolge und Grenzen

Die Stadt baut ihre digitalen Dienstleistungen aus. Manche Angebote, wie die Online-Ummeldung, werden noch wenig genutzt. Andere Bereiche zeigen deutliche Fortschritte: Im Standesamt ermöglichen digitale Anwendungen wie Online-Urkunden oder Geburtsanmeldungen die Bewältigung steigender Fallzahlen ohne zusätzliches Personal.
Ein großer Meilenstein ist die schrittweise Einführung der elektronischen Akte (E-Akte). Bis Ende 2026 sollen alle Bereiche digital arbeiten können. Dies erleichtert die Bearbeitung von Anliegen und beschleunigt interne Abläufe, was sich langfristig positiv auf die Servicequalität auswirkt.

Neue digitale Angebote für den Alltag

Besonders sichtbar wird Digitalisierung bei Angeboten, die Bürger direkt betreffen:
• Sperrmüll: Fast alle Anmeldungen erfolgen inzwischen online, die Abwicklung läuft komplett digital über Tablets. Rückmeldungen zum Abholstatus stehen sofort bereit.
• Post und Formulare: Briefe werden zunehmend digital erzeugt und versendet, Formulare sollen künftig besser verarbeitet und für Rückfragen direkt digital genutzt werden können.
• Bauanträge: Hilden ist Teil der ersten landesweiten Einführungsrunde für das digitale Bauportal, das Bauanträge künftig schneller und papierarm machen soll.
• Verkehrsüberwachung: Beschwerden werden digital erfasst, Einsätze per Smartphone gesteuert und vor Ort dokumentiert.

Parallel laufen Verbesserungen im Rechnungswesen und erste Vorbereitungen für den Einsatz von KI und automatisierten Prozessen.

 

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Arbeitsplätze und Räume werden effizient genutzt

Um steigende Anforderungen ohne neue Gebäude zu bewältigen, treibt die Stadt moderne Arbeitsplatzmodelle voran. Durch Desksharing, Homeoffice und Umzüge innerhalb bestehender Standorte konnten zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen sowie angemietete Flächen freigezogen werden. Seit 2022 entstanden so 14 zusätzliche Arbeitsplätze im Rathaus, ohne dass neue Räume angemietet werden mussten.

Prozessmanagement schafft Grundlage für Zukunftsprojekte

Die Verwaltung hat ein einheitliches System zur Analyse und Beschreibung ihrer Abläufe eingeführt. Diese „Prozess-DNA“ dient als Basis für Digitalisierungsprojekte und strukturelle Verbesserungen. Sie hilft, Potenziale zu erkennen und Maßnahmen gezielt umzusetzen.

Ausblick: Effizienter werden ohne Serviceabbau

Die bisherigen Digitalisierungs- und Modernisierungsprojekte sparen zusammen rund 1,5 Vollzeitstellen pro Jahr ein – vor allem, indem Aufgabenanstiege abgefedert werden. Für 2026 sind weitere Projekte geplant. Viele kleinere Maßnahmen werden flexibel umgesetzt, um Fachbereiche schnell zu unterstützen.
Die Stadt verfolgt damit konsequent das Ziel, trotz zunehmender Aufgaben und finanzieller Rahmenbedingungen einen guten Service für die Bürgerinnen und Bürger zu sichern.

Quelle: Stadt Hilden

Bericht: LT

Fotos/Video: anzeiger24.de

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