Wer fährt am wenigsten mit dem Auto zur Schule?
Diese Szenen sieht man täglich vor vielen Grundschulen: Wegen vieler „Elterntaxis“ entstehen Stau, Stress und Huplärm am Tor. „Einige Eltern haben das Gefühl, dass es sicherer sei, das Kind mit dem Auto direkt an den Schuleingang zu bringen“, sagt Bürgermeister Claus Pommer. „Leider tragen sie gerade durch dieses Verhalten dazu bei, dass die unmittelbare Gefahr durch Unfälle steigt.“
Besser sei es, wenn die Kinder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Roller zur Schule kommen. Bürgermeister Pommer und die Hildener Grundschulen möchten dafür werben, dass Eltern ihre Kinder darin unterstützen und sie nur in Ausnahmefällen mit dem Auto bringen.
Deshalb wird die Stadt nach den Sommerferien für alle 3. und 4. Klassen den Wettbewerb „Bye Bye Elterntaxi“ veranstalten.
Wer am wenigsten fährt, wird belohnt
Sechs Wochen lang, vom 15. August bis zum 23. September 2022 halten die Lehrkräfte nach, wie viele Mädchen und Jungen den Schulweg unmotorisiert zurückgelegt haben. Die Schulklassen, die prozentual den geringsten Einsatz von Elterntaxen verzeichnen, gewinnen die Challenge.
Den drei Klassen, die es aufs Siegertreppchen schaffen, winkt als Preis jeweils eine Fahrt ins Phantasialand in Brühl. Die Plätze 4 bis 10 können sich auf einen Ausflug ins Kletter- und Bolderzentrum Bergstation freuen.
Die Ehrung findet beim Hildener Mobilitätstag am 24. September 2022 statt.
„Kinder, die den Schulweg statt im Auto zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Roller zurücklegen, kennen die wichtigsten Verkehrsregeln nicht nur in der Theorie, sondern wenden sie auch regelmäßig in der Praxis an. Sie nehmen aktiv und selbstständig am Straßenverkehr teil und bewegen sich außerdem“, heißt es in der Presseerklärung zur Aktion. Claus Pommer hofft deshalb, mit der Aktion mehr Kinder und Eltern für den Fußmarsch zur Schule begeistern zu können und damit Elterntaxis langfristig auszubremsen.
Quelle: Stadt Hilden
Foto: Hans Rohmann/Vladan Rajkovic / Pixabay
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