
Es ist eine der wichtigsten Zukunftsfragen: Wie kann ich mein Haus künftig klimafreundlich heizen? Ist eine Wärmepumpe auch für ein älteres Gebäude geeignet? Welche Förderungen gibt es? Was passiert mit meinem Gasanschluss? Und vor allem: Was gilt jetzt überhaupt?
Die Diskussion um das „Heizungsgesetz“ der „Ampel“-Regierung hat viele Menschen verwirrt und verunsichert. Am 29. Juli 2026 ist nun das „Gebäudemodernisierungsgesetz“ der aktuellen Regierung in Kraft getreten. Es enthält einige Pflichten, aber auch mehr Wahlfreiheiten.
Um für einen besseren Durchblick zu sorgen, startet die Stadt Hilden nun die „Hildener Heizungsgespräche“. Die Kampagne soll die Menschen rund um die nachhaltige Wärmeversorgung von Wohngebäuden informieren.
Foto oben: Klimaschutzmanagerin Lara Müller und der Beigeordnete Peter Stuhlträger
Unterstützung gibt es von der Handwerkskammer Düsseldorf, den Stadtwerken Hilden, der Kreishandwerkerschaft Mettmann und der Verbraucherzentrale NRW.
Die Veranstaltungen
Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 18 Uhr im Bürgerhaus: Auftakt-Infoabend
Expertinnen und Experten geben einen Überblick über moderne Heizlösungen und beantworten Fragen aus der Praxis.
Im Mittelpunkt stehen die Funktionsweise von Wärmepumpen, das Gebäudemodernisierungsgesetz, Förder- und Beratungsangebote sowie der Rückbau von Gas-Hausanschlüssen.
Oktober und November: Wärmepumpen-Partys
Interessierte können eine Wärmepumpe direkt in einem Wohnhaus besichtigen und sich mit anderen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern austauschen.
Nähere Termine folgen.
Dienstag, 17. November 2026, um 18 Uhr im Bürgerhaus: „Traumteam Wärmepumpe und Altbau“
Experten erläutern, wie Wärmepumpen auch in älteren Gebäuden eingesetzt werden können.
Anfang 2027 soll es eine Abschlussveranstaltung geben.
Zur weiteren Promotion für die Infoserie verteilt die Stadt Hilden ab dem 15. September 2026 rund 5.000 Türanhänger an Ein- und Zweifamilienhäuser, die auf die Kampagne und ihre Veranstaltungen aufmerksam machen.
„Beim Thema klimafreundliche Heizung gibt es viele Fragen und oft auch Unsicherheit“, sagt die städtische Klimaschutzmanagerin Lara Müller. „Die kommunale Wärmeplanung gibt eine Orientierung für die Zukunft. Sie schreibt aber nicht vor, welche Heizung in einem einzelnen Haus eingebaut werden muss. Entscheidend ist, frühzeitig zu prüfen, welche Lösung zum eigenen Gebäude passt.“
Daher will die Stadt Hilden mit den „Heizungsgesprächen“ die Bevölkerung „verständlich informieren und den direkten Austausch mit Fachleuten ermöglichen“.
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.hilden.de/wp
Quelle: Stadt Hilden
bearb: KA
Fotos: anzeiger24.de / Stadt Hilden
Weitere Nachrichten aus Hilden gibt es unter www.anzeiger24.de/hilden/news/
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