Kita-Umbau im Bürgertreff: Hat der Generalunternehmer gepfuscht?

Stadtverwaltung: Es kommt zu Verzögerungen – Ungereimtheiten bei der Ausführung

Die Stadt Hilden braucht dringend Kita-Plätze. Und da ist manchmal Phantasie gefragt. So hat der Stadtrat im September 2024 beschlossen, den Bürgertreff an der Lortzingstraße im Norden zu einer Tagesstätte umzubauen. Das Projekt ist seit August 2024 in vollem Gange. Allerdings kommt es zu Verzögerungen, wie der Beigeordnete Peter Stuhlträger im Finanzausschuss am 25. März 2026 erklärte.

 

Unbenannt-21-Dogstyler

 

Es gibt Unstimmigkeiten mit dem Generalplaner wegen „mangelhafter Leistungserbringung“, heißt es in der entsprechenden Verwaltungsvorlage. „Insbesondere fehlen relevante statische Nachweise und Abstimmungen von Ausführungsdetails sowie Leistungsverzeichnisse.“

Hinzu kommen Ungereimtheiten wie die „Vergabe eines Gewerks, das noch gar nicht ausgeschrieben“ sein soll.

 

Einige Etappen seien aber immerhin schon abgeschlossen, etwa die Entkernungsarbeiten des ersten Bauabschnitts und die Gerüststellung. Ein Bauzeitenplan mit aktualisierten Fertigstellungsterminen liegt jedoch nicht vor.

Eine Kündigung des Auftrags sei nicht möglich, daher werde die Verwaltung nun mit Nachdruck bei der Firma einwirken. Für den 15. April 2026 ist ein klärendes Gespräch anberaumt.

 

Was bedeutet das nun für den Ablauf?

„Aktuell gehen wir von einer verzögerten und nicht mehr fristgerechten Fertigstellung zum neuen Kindergartenjahr aus“, heißt es weiter. Als „Technische Inbetriebnahme“ wird der 1. November 2026 benannt. Dies entspreche einer Abweichung von acht Monaten.

Ob auch dieser Termin einzuhalten ist, bleibt abzuwarten

 

Bericht: KA
Archivfoto: anzeiger24.de

 

Weitere Nachrichten aus Hilden gibt es unter www.anzeiger24.de/hilden/news/

 

Du hast einen Tipp, eine Anregung, zu welchem Thema wir einmal recherchieren sollten?

Schreib uns an presse@deinhilden.de. Deine Zuschrift wird streng vertraulich behandelt!

 


Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an

presse@anzeiger24.de

oder als Kommentar bei Facebook.

Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.