Ausstellung „Labyrinth – Eine Retrospektive“ von Ulrike Siebel im Gewerbepark-Süd
Die Künstlerin Ulrike Siebel zeigt in der Ausstellung „Labyrinth – Eine Retrospektive“, die vom 23. April bis 4. Juni im Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64, zu sehen ist, einen Ausschnitt aus ihrem Lebenswerk.
Der Zugang zum Kunstraum ist barrierefrei.
Der Eintritt und die Teilnahme am Rahmenprogramm ist kostenfrei.
Technik, Kreativität, Philosophie und Glaube
In der retrospektiven Präsentation geht es um die großen Lebensfragen der Natur, des Kosmos, um Religion und Glauben. Aber auch um die frühe Auseinandersetzung mit der Form, Farbe, Technik und Funktion von Gebrauchsgegenständen.
Siebels Blick für das Ästhetisch-Funktionale hat seinen Ursprung im elterlichen Zuhause, denn ihr Vater vermittelte ihr als Ingenieur technische Werte und von ihrer Mutter kamen die kreativen Anlagen hinzu. Philosophische und theologische Auseinandersetzungen nähren ihre Arbeiten, genauso wie Beobachtungen über gesellschaftliche Strukturen. In ihren Themenclustern, sicherlich inspiriert vom eigenen Garten, nimmt die Natur einen besonderen Stellenwert ein. Das prozesshafte Werden und Vergehen zeichnet sich in den Pflanzenzeichnungen ab. Jüngst entstandene Tuschezeichnungen sind dem Thema der „Verbandlung(en)“ gewidmet, unter dieser Begrifflichkeit versteht Siebel das Verbundensein mit der Natur und den Menschen, eine Verbindung, die oftmals über Erlebtes und Gefühltes entsteht.

Mit Ulrike Siebels mannigfaltigen Werk- und Materialgruppen führt die Künstlerin durch das Labyrinth des Lebens, in dessen Geflechten und Wegen. Individuen können sich schon mal verfangen oder gar verlaufen, meist wird ihnen ein Ausweg oder ein Lichtblick geboten, um wieder auf den rechten Pfad zu kommen.
Das Rahmenprogramm
Die Ausstellung wird am Sonntag, 23. April, um 11 Uhr von Bürgermeister Claus Pommer eröffnet. Die Einführung übernimmt Sandra Abend, Leiterin des Wilhelm-Fabry-Museums und bei der Stadt Hilden zuständig für die Bildende Kunst. Musikalisch wird die Veranstaltung begleitet von Sarah Wünsche am Saxophon.
Nach der Eröffnung ist die Ausstellung bis zum 4. Juni dienstags bis freitags von 14 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 Uhr bis 16 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Am 5. Mai und 31. Mai bleibt die Ausstellung geschlossen.
Am Samstag, 13. Mai, um 15.30 Uhr findet das 65. Hildener Kunstcafé mit Dr. Ellen Markgraf und Ulrike Siebel statt.
Um Anmeldung für das Kunstcafe an kulturamt@hilden.de wird gebeten.
Am Donnerstag, 25. Mai um 18 Uhr führt Sandra Abend durch die Ausstellung.
Quelle/Fotos: Kulturamt Hilden
Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an
oder als Kommentar bei Facebook.
Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.
