Sportstätten-Sanierung: Wie geht es mit der Wiederhold-Halle weiter?

Stadt erhält eine beträchtliche Fördersumme aus dem Sondervermögen – CDU erkundigt sich nach der aktuellen Planung

Die Stadt Hilden wird die Dreifachsporthalle (Baujahr 1974) und Gymnastikhalle des städtischen Helmholtz-Gymnasiums im Holterhöfchen inklusive der ausziehbaren Tribüne umfassend sanieren. Der Stadtrat hatte der Verwaltung im Dezember 2025 den Auftrag erteilt, sich am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zu beteiligen.

Schon im April folgte die frohe Kunde: Für die Sanierung der Dr. Ellen-Wiederhold-Sporthalle erhält die Stadt Hilden 1.575.000 Euro aus Berlin.  

Die Stätte wird sowohl für den Schul– als auch Vereinssport genutzt, zum Beispiel von einem InlineHockey-Team, das in der 2. Bundesliga spielt.

So weit, so gut. Aber wie geht es jetzt weiter, wollte die CDU-Fraktion wissen. Das Rathaus hat nun eine entsprechende Anfrage zum zeitlichen Ablauf beantwortet

 

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Was ist geplant?

Vorgesehen sind unter anderem:

  • energetische Sanierung des Gebäudes
  • Solar-Gründach mit Photovoltaik
  • vollständige Barrierefreiheit
  • Erneuerung der sicherheitsrelevanten Prallschutzwände.

 

Ein Ersatzneubau kam nicht in Frage, heißt es dazu in der Sitzungsvorlage für den Stadtrat (in der es noch mehr Details nachzulesen gibt). Durch die Sanierung „können die vorhandenen baulichen Ressourcen optimal genutzt und die sogenannte graue Energie erhalten werden“, heißt es weiter. „Eine Sanierung ist sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich die nachhaltigere Lösung, da sie den Energieverbrauch reduziert, den Einsatz von Baumaterialien minimiert und die Halle zukunftsfähig macht, ohne bestehende funktionierende Gebäudeteile aufzugeben.“

Insgesamt werden für das Projekt 3 bis 4 Millionen Euro kalkuliert.

 

Aktueller Sachstand

„Aktuell wird die europaweite Ausschreibung der erforderlichen Planungsleistungen vorbereitet“, erklärt das Amt in ihrer Rückmeldung zur CDU-Anfrage. „Erst nach Abschluss dieses Vergabeverfahrens und Vorliegen der Planung können belastbare Aussagen zum weiteren Projektablauf getroffen werden. Konkrete Termine für den Abschluss der Planung sowie die Veröffentlichung der Bauausschreibungen noch nicht benannt werden.“

Laut Beschlussvorlage soll bereits im Jahr 2027 der Startschuss für die Bauarbeiten fallen – nach einer vorläufigen Projektplanung.

Außerdem werden folgende Eckdaten genannt: 

  • 2027/2028: Umsetzung der Sanierung (beginnend mit Dach und energetischer Hülle)
  • 2028: Abschluss der Baumaßnahme
  • 2029: Schlussrechnung und Projektabschluss

 

Allerdings betont die Verwaltung auch: „In einer so frühen Projektphase bestehen die üblichen Projektrisiken, insbesondere im Zusammenhang mit dem europaweiten Vergabeverfahren für die Planungsleistungen, den Ergebnissen der weiteren Planung sowie der anschließenden Vergabe der Bauleistungen. Belastbare Aussagen zur möglichen Terminierung der Bauarbeiten können erst nach Abschluss der Planung getroffen werden.“

 

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Und wie soll der Spiel- und Sportbetrieb während der Bauzeit sichergestellt werden, wollte die CDU weiter wissen.

Auch dazu kann die Verwaltung zum jetzigen Stand nur eine vage Auskunft geben: „Ein Konzept zur Reduzierung der im Rahmen der Bauphase zu erduldenden Einschränkungen im Bereich des Schul- und Vereinssports wird im Rahmen der weiteren Planung erarbeitet. Hierzu werden die betroffenen Schulen, das Sportbüro, die Sportvereine und die weiteren Beteiligten frühzeitig eingebunden, um tragfähige Ausweichlösungen zu entwickeln.“

 

Die Wiederhold-Sporthalle ist aber nicht die einzige Hildener Stätte, die in den Genuss einer Frischzellenkur kommen soll. Der Stadtrat hat noch weiteren Projekten zugestimmt

 

Quelle: Stadt Hilden 
bearb.: KA
Foto: anzeiger24.de

 

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