
Am Sonntag, 13. September 2026, können Geschichtsinteressierte am Tag des offenen Denkmals wieder stadthistorisch bedeutsame Bauten besichtigen. Motto: „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.
In Hilden stehen wieder mehrere Standorte bzw. Angebote auf der Liste:
- Bürgerhaus
- Kückeshaus
- Historische Kornbrennerei und Wilhelm-Fabry-Museum
- Reformationskirche
- Stadtarchiv
- Haus Hildener Künstler
- Walder Straße 5
- Stadtführungen
Eintritt und Teilnahme frei; möglich wurde dies durch den Arbeitskreis Denkmalschutz.
Altes Rathaus / Bürgerhaus
Das heutige Bürgerhaus, Mittelstraße 40, mit neugotischer Sandsteinfassade wurde 1899 bis 1900 erbaut und diente als Verwaltungssitz und Tagungsort für den Stadtrat.

Um 15:30 Uhr bietet Stadtführerin Nicole Anfang einen Rundgang durch das historische Gebäude an. Das Bürgerhaus ist heute Bürgertreff, Galerie und Veranstaltungsort in einem. Im alten Ratssaal finden regelmäßig Stadtempfänge statt. Im obersten Geschoss tagen der Stadtrat und die Fachausschüsse. Außerdem ist das Familienbüro Stellwerk hier angesiedelt.
Die Briefmarkenfreunde Hilden verkaufen von 10 bis 15 Uhr am Eingangsportal einen Sonderstempel zum Tag des offenen Denkmals.
Kückeshaus
Das zweigeschossige Fachwerkhaus, Ecke Eisengasse und Schwanenstraße aus dem 18. Jahrhundert ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Historische Kornbrennerei und Wilhelm-Fabry-Museum
In der Historischen Kornbrennerei und im Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a, können Besucherinnen von 11 bis 17 Uhr Industriegeschichte erleben. Um 12 Uhr wird eine Führung durch die Kornbrennerei angeboten. Dabei können Neugierige eine Original-Dampfmaschine bei vollem Betrieb bestaunen, mit der einst Spirituosen gebrannt wurden.
Video von 2018
Beim Kindernachmittag ab 14 Uhr mit Silke Jacobs können sich junge Talente unter dem Motto „Denkmal zum Anbeißen“ auf kreative Weise mit dem Thema Denkmal zu beschäftigen. Für dieses Angebot ist eine Anmeldung im Beteiligungsportal erforderlich.
Stadtarchiv
Passend zum diesjährigen Thema „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ widmet sich auch das Stadtarchiv, Gerresheimer Straße 20a, einem wichtigen Kapitel der Hildener Verkehrsgeschichte: Von 12 bis 16 Uhr steht die Geschichte der Straßenbahn im Mittelpunkt. Interessierte können erfahren, welche Bedeutung das Verkehrsmittel für Hilden und die Entwicklung der Stadt hatte.
Reformationskirche
Die schon frühe Entstehungszeit um 1210 macht diese Kirche zum richtungsweisenden Kunstwerk im gesamten Rheinland und ist daher von besonderer bau- und kunstgeschichtlicher Bedeutung.

Die Kirche kann von 14 bis 16 Uhr besichtigt werden
Haus Hildener Künstler
Das ehemalige Kutscherhaus, Hofstraße 6, wurde um 1900 erbaut und wird seit 1982 als Atelierhaus für den Kunstverein genutzt

Offene Tür von 11 bis 18 Uhr: offene Ateliers und Skulpturengarten.
Dabei kann auch die Ausstellung „in die Tiefe… Arbeiten von Eva Bunker“ besichtigt werden.
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Walder Straße 5
Von 11 bis 13 Uhr können Interessierte beim Urban Sketching an der Walder Straße 5 historische Architektur zeichnerisch entdecken.
Karin Herzfeld von der Unteren Denkmalbehörde stellt das Gebäude vor. Anschließend können Fabrikantenvilla und Fabrikationsgebäude aus neuen Perspektiven dargestellt werden.
Stadtführungen
Um 11 Uhr vermittelt Stadtführerin Yvonne Tsamaloukas Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus in Hilden.
Um 12 Uhr lädt Irene Wiacker zum Rundgang durch den Hildener Altstadtkern ein.
Thomas Marx begibt sich um 13 Uhr auf die Suche nach verborgenen Schätzen rund um St. Jacobus.

Um 14 Uhr unternimmt Gerhard Wollmann mit Interessierten eine Rundtour zu 15 Denkmälern im Stadtgebiet.
Bericht: KA
Archivfotos: anzeiger24.de
Weitere Nachrichten aus Hilden gibt es unter www.anzeiger24.de/hilden/news/
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