Wasserfee sprudelt wieder – Technik ist allerdings sehr empfindlich

Wegen Vandalismus und Überstrapazierung blieb der Brunnen lange trocken

Die „Wasserfrau“ auf dem Warrington-Platz – auch als „Wasserfee“ bekannt – ist wieder einsatzbereit und versorgt Jung und Alt in den Tagesstunden mit kühlem Nass.

Wegen technischer Defekte blieb die Anlage monatelang trocken. Die Sanierungsarbeiten zogen sich hin.

Was war passiert?

 

Anlage ist in die Jahre gekommen

Die Kunstfigur wurde 1999 von der Firma Kalkmann Kontakt-Kunst gestaltet und soll „das Element Wasser erfahrbar machen“ und gleichzeitig „als Wasserspielmöglichkeit“ dienen, sagt die Stadt: „Dafür können Passantinnen und Passanten einen Druckknopf betätigen, der das Wasser für einige Sekunden zum Sprudeln bringt. Eine Zeitschaltung reguliert den Wasserbetrieb in der Sommersaison.“

 

Jedoch ist die Anlage in die Jahre gekommen. „Als die Bauhofmitarbeiter die ‚Wasserfrau‘ im Frühjahr 2022 in Betrieb nehmen wollten, war keine Wasserspende aktivierbar“, erklärt die Stadt Hilden. Grund dafür seien Vandalismus – z.B. wurden der Druckknopf beschädigt und Öffnungen durch Fremdkörper verstopft – und die ältere empfindliche Wassertechnik.

 

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Daraufhin hat die Stadt umgehend Ersatzteile bestellt. Doch das genügte nicht: „Seit März 2022 musste die Stadt den Druckknopf der Wasseranlage bereits mehrfach hintereinander austauschen, weil er überstrapaziert wurde. Die Wasseranlage der Skulptur und ihre Bestandteile können nicht beliebig modernisiert oder umgebaut werden. Hinzu kamen unter anderem Wartezeiten bei den Ersatzteilbestellungen und ausgelasteten Fachfirmen.“

 

Neustart – kurzzeitiges Aus – wieder Neustart

Am 26. Juli sprudelte der Brunnen wieder; allerdings musste die Anlage am Freitag, 5. August 2022, kurzzeitig wieder ausgestellt werden. Am Montag, 8. August 2022, konnte ein Elektriker den Neustart einleiten.

 

Nun also soll der Brunnen bis Oktober sprudeln. Uwe Schielke, Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamts, appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, achtsam mit der Wasseranlage umzugehen: „Schließlich soll der Wasserspaß für die Kleinen möglichst lange halten!“

 

Die Geschichte erinnert an den Pinguin-Brunnen, dessen Sanierung über fünf Jahre lang nicht voran ging. Zum Glück waren es bei der „Wasserfee“ nur fünf Monate

 

Bericht: Achim Kaemmerer
Foto: anzeiger24.de

 


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