
Die Stadt Hilden plant für 2026 erneut mehrere Projekte zur Förderung der Integration. Grundlage ist der sogenannte Maßnahmenkatalog Integration, über den der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration beraten wird.
Für das laufende Jahr stehen 20.000 Euro zur Verfügung. Die Nachfrage ist jedoch deutlich höher: 22 Projektanträge wurden eingereicht, zusammen mit einem Förderbedarf von rund 34.000 Euro. Die Verwaltung schlägt vor, 15 Projekte von sieben Trägern zu unterstützen und einige Anträge zu kürzen oder abzulehnen.
Fokus auf Sprache und Bildung
Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf Projekten, die Sprachkenntnisse und Bildungschancen verbessern. Zehn Vorhaben aus diesem Bereich sollen zusammen 16.400 Euro erhalten.
Dazu gehören unter anderem Hausaufgabenhilfe, Sprachförderung, Lesetrainings sowie Mentoringprogramme für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte. Ein Beispiel ist das Lernangebot „LernZeitPlus“, das Schülerinnen und Schüler beim Verstehen von Unterrichtsinhalten unterstützt und Sprachbarrieren abbauen soll.
Begegnung und Teilhabe stärken
Weitere 3.600 Euro sind für Projekte vorgesehen, die Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe fördern. Geplant sind unter anderem Ausflüge, Kreativangebote und Nachbarschaftstreffen.
Der Integrationsausschuss kann die vorgeschlagene Verteilung der Mittel noch ändern. Die endgültige Entscheidung steht im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Haushalts.
Quelle: Stadt Hilden
Bericht: LT
Fotos/Video: anzeiger24.de
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