Erste Unterkunft könnte schon bald geschlossen werden
Die Migrationspolitik der Bundesregierung macht sich auch in Hilden bemerkbar. So ist die Zahl der Geflüchteten im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Allein im letzten Quartal um 36 Personen. Vor zwei Jahren waren es noch knapp 200 Migranten mehr! Das zeigt ein aktueller Bericht für den Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration.
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Integrationsanstrengungen gewinnen an Bedeutung
Mit sinkenden Bewohnerzahlen verschiebt sich der Schwerpunkt der kommunalen Arbeit zunehmend von den Sorgen der Unterbringung hin zur Integration. Beispiele dafür sind Unterstützungsangebote beim Schulstart, das Engagement ehrenamtlicher Flüchtlingslotsen sowie eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Sozialarbeit, Jugendhilfe und weiteren Fachstellen.
Die Stadt hat mittlerweile eine Reihe von Gesprächen in den Unterkünften geführt, um besser verstehen zu können, an welchen Punkten Sozialarbeit und Unterstützung nachgeschärft werden muss.
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Die Ergebnisse zeigen weiterhin großen Bedarf bei Sprachkursen, beim Zugang zu Arbeit und Ausbildung sowie bei Fragen zum Aufenthaltsstatus.
Stadt sieht Migration auf gutem Weg
Neben Integrationsfragen kam es im vergangenen Jahr auch zu einzelnen Konflikten im Umfeld der Unterkünfte. Insgesamt zeigt der Bericht jedoch: Trotz sinkender Zahlen bleiben Integration, soziale Teilhabe sowie der Zugang zu Bildung, Arbeit und Wohnraum zentrale Aufgaben der kommunalen Integrationsarbeit.
Quelle: Stadt Hilden
Bericht: LT
Fotos/Video: anzeiger24.de
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