Extrem-Hitze: Kreis Mettmann richtet zusätzliche Notfallversorgungsstelle ein

Vorübergehende Maßnahme soll kurzfristig Krankenhäuser entlasten

Diese Rekord-Hitzetage der vergangenen Woche haben die Dimensionen von bisherigen heißen Sommern weit überschritten. Viele Menschen kam mit den extrem hohen Temperaturen nicht mehr zurecht. Das hat auch die Kapazitäten vieler Krankenhäuser überlastet. Aus diesem Grund haben der Kreis Mettmann und der DRK-Katastrophenschutz am Wochenende eine vorübergehende zusätzliche Notfallversorgungsstelle für Hitzepatienten in Erkrath eingerichtet.

 

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„Über die Leitstelle werden Patientinnen und Patienten, die Symptome einer Hyperthermie aufweisen, dort zielgerichtet einer notwendigen Behandlung zugeführt“, heißt es in einer Presseerklärung. Bis zu 36 Behandlungsplätze stehen hier zur Verfügung.
Der Kreis benennt ausdrücklich nicht die konkrete Adresse, da diese spezielle Anlaufstelle ausschließlich vom Rettungsdienst angefahren wird.

 

Darüber hinaus wurde auch der Rettungsdienst durch die Kreisleitstelle erheblich verstärkt, erklärt Mirko Braunheim von der Stabsstelle Bevölkerungsschutz: „Der wirkungsvolle Einsatz unserer Einheiten zeigt, dass der Katastrophenschutz im Kreis Mettmann gut aufgestellt ist.“

Nun hängt es von der weiteren Entwicklung ab, wie lange diese kurzfristigen Maßnahmen aufrechterhalten werden, teilt der Kreis Mettmann abschließend mit: „Die Einsatzleitung behält die Wetterlage weiterhin im Blick, hofft aber aufgrund der Ankündigungen des Deutschen Wetterdienstes auf eine Entspannung.“

 

Doch auch wenn die Temperaturen jetzt wieder auf unter 30 Grad absinken: Die nächste Hitze-Welle kommt bestimmt… 

 

Quelle/Foto: Kreis Mettmann
bearb: KA

 

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