Gold, Silber und Bronze: ‚Lebenshilfe‘ räumt bei Special Olympic World Games ab

Inklusives Multisportevent: 13 Medaillen gehen in den Kreis Mettmann

„Ich bin unglaublich stolz. Das kann ich kaum in Worte fassen. Das ist Glück und Emotion“, sagt Gudrun Kronenberg. Sie ist Sportkoordinatorin bei der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. Kreisvereinigung Mettmann und von Langenfeld aus nach Berlin gereist, um „ihre“ Sportlerinnen und Sportler bei den Special Olympic World Games anzufeuern.

 

Erfolgreich beim Rollerskating

Die Athletinnen und Athleten aus Hilden, Haan, Langenfeld, Velbert und Ratingen traten bei der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung in den Disziplinen Golf, Rollerskating und Fußball an.

 

Besonders erfolgreich war das heimische Rollerskating-Team (Foto oben), das mit einer Goldmedaille, fünf Silbermedaillen und sechs Bronzemedaillen belohnt wurde.

 

Golferin-Emily-Skater-Wilkinson

Foto l.: Golferin Emily Träm holte sich auf der Anlage in Bad Saarow bei Berlin eine Bronzemedaille

Foto r.: Rollerskater Steven Wilkinson, 34 Jahre, aus Hilden erkämpfte sich in verschiedenen Disziplinen Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen.

 

Fussballmannschaft-Rainbow-Stars-Soccer

Mit einem 4. Platz beendeten die „Rainbow Stars Soccer“,
die inklusive Fußballmannschaft von Lebenshilfe und SSVg Velbert, die Weltspiele.

 

Ohne Medaille, dafür mit einer bunten Schleife ging es für die Sportlerinnen und Sportler zurück in den Kreis Mettmann, die einmal den 4. Platz, zweimal den 5. Platz und einmal den 6. Platz erzielten.

 

Banner-Lidl-Pad-Sept-2021

 

Zeichen für Inklusion, Teilhabe und Vielfalt 

Die Special Olympic World Games gelten als die größte Multisportveranstaltung in Deutschland seit mehr als 50 Jahren. Mehr als 7000 Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt haben dabei ein Zeichen für Inklusion, Teilhabe und Vielfalt gesetzt.

An neun Wettbewerbstagen kämpften die internationalen Athletinnen und Athleten in acht Sportstätten um Medaillen.

Der „Lebenshilfe“-Landesverband Nordrhein-Westfalen stellte mit 111 Teilnehmerinen und Teilnehmern das zweitgrößte regionale Team.

 

Die „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. Kreisvereinigung Mettmann“ ist eine Elternvereinigung, die sich seit 1963 für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörigen einsetzt. Sie versteht sich als Selbsthilfeorganisation von Menschen mit geistiger Behinderung, Eltern und Fachleuten. Sie ist Mitglied der Bundesvereinigung und dem Landesverband der Lebenshilfe.

 

Quelle: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. Kreisvereinigung Mettmann

Fotos: Lebenshilfe / DGV/Tiess

 


Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an

presse@anzeiger24.de

oder als Kommentar bei Facebook
unter DeinHilden, DeinLangenfeld oder DeinHaan.

Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.