
Für Bauherren in Hilden könnten bessere Zeiten anbrechen. Grund ist der sogenannte „Wohnungsbau-Turbo“ des Bundes, den die Stadt Hilden nutzen will, allerdings ohne ihre Stadtentwicklung aus der Hand zu geben.
Der wichtigste Unterschied zu früher: Bauanträge dürfen nicht mehr auf unbestimmte Zeit liegen bleiben.
Sobald die Stadt offiziell um ihre Zustimmung gebeten wird, muss sie innerhalb von drei Monaten entscheiden. Tut sie das nicht, gilt die Zustimmung als erteilt. Für Bauherren bedeutet das klarere Zeitabläufe und weniger Hängepartien.
Darüber informiert die Stadtverwaltung im Stadtentwicklungsausschuss am 11. Februar 2026.
Hilden will kleinere Wohnbauvorhaben schneller direkt von der Verwaltung entscheiden lassen. Das spart Zeit, vermeidet politische Schleifen und beschleunigt Genehmigungen gerade bei Umbauten, Aufstockungen oder Nachverdichtungen.
Neu ist auch, dass Bauherren mehr Möglichkeiten haben, von bestehenden Planvorgaben abzuweichen, wenn dadurch Wohnraum entsteht. Das macht Vorhaben möglich, die früher nur mit langwierigen Planänderungen oder gar nicht umsetzbar waren.
Größere Bauprojekte müssen weiterhin „durch den Rat“
Für Bauherren heißt das aber nicht, dass jedes Projekt automatisch einfacher wird. Denn große oder stadtbildprägende Vorhaben werden weiterhin intensiv geprüft und können auch abgelehnt werden. Der Unterschied zu früher ist aber, dass diese Entscheidungen zukünftig schneller und klarer getroffen werden müssen.
Bericht: LT
Foto: Archiv anzeiger24.de
Weitere Nachrichten aus Hilden gibt es unter www.anzeiger24.de/hilden/news/
Du hast einen Tipp, eine Anregung, zu welchem Thema wir einmal recherchieren sollten?
Schreib uns an presse@deinhilden.de. Deine Zuschrift wird streng vertraulich behandelt!
Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an
oder als Kommentar bei Facebook.
Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.
