
Wenn man schon gerne zu Silvester böllern möchte, könnte man wenigstens hinterher den Müll wegräumen – sollte man meinen. Doch eben das tun viele Pyro-Fans leider nicht. Zurück bleiben Berge von abgebrannten Raketen und Feuerwerkskörpern, und „die Beseitigung stellt die kommunalen Reinigungsdienste vor besondere Herausforderungen“, sagt nun die Stadt Hilden. „Insbesondere Reste von sogenannten Mehrschussbatterien können aus technischen Gründen nicht von den Straßenkehrmaschinen aufgenommen werden. Diese größeren und festen Bestandteile würden die Maschinen beschädigen.“
Erst gefeiert, dann vergessen: Wenn Knallfrösche zu Dreckschleudern werden
Also muss der Zentrale Bauhof diese Reinigung „schrittweise und außerhalb der regulären Straßenreinigung“ übernehmen – weil einige „Knallfrösche“ dazu offenbar selber nicht in der Lage sind.
Der teilweise heftige Schneefall in diesen Tagen erschwert die Arbeit zusätzlich. Zum einem ist das Bauhof-Personal derzeit vornehmlich mit Winterdienst beschäftigt. „Zum anderen dürfen Straßenkehrmaschinen bei Temperaturen unter plus 4 Grad Celsius nicht eingesetzt werden, da Schäden an den wassertechnischen Einrichtungen der Fahrzeuge entstehen können“, erklärt das Rathaus weiter.
Daher appelliert die Stadtverwaltung an alle Bürgerinnen und Bürger, sich an der Beseitigung von Feuerwerksresten zu beteiligen. Am besten direkt nach dem Abschuss, und nicht erst Tage später.
Quelle: Stadt Hilden
Bearb.: KA
Archivfoto: anzeiger24.de
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