
Der lang erwartete Saisonauftakt des VfB 03 Hilden in der Regionalliga West am vergangenen Wochenende endete torlos mit 0:0 gegen den 1. FC Bocholt. Damit sicherte sich der Club bei seinem ersten Heimspiel unter neuen Voraussetzungen auf der Bezirksanlage am Bandsbusch den ersten Punkt.
Cheftrainer Antonio Molina zieht eine positive Bilanz: „Wir sind Aufsteiger, wir wussten nicht, wo wir stehen. Wir haben die ganzen letzten zwei Wochen eigentlich massiv auf unsere Jungs eingeredet. Und wir alle haben daran geglaubt, dass wir auch in der Liga ankommen und mithalten können. Und ich denke, die wichtigste Erkenntnis, die wir heute mitnehmen, lautet: Wir brauchen uns nicht zu verstecken gegen eine Top-Mannschaft.“
Viele Angriffe, aber keine Tore
Und in der Tat war Bocholt kein einfacher Gegner: die Gäste starteten druckvoll in die Partie und suchten bereits früh den Weg nach vorne. Hilden verteidigte sich jedoch aufmerksam und brachte den Ball nach dem ersten Angriff wieder sicher aus der Gefahrenzone. Bereits in der dritten Minute kam die Mannschaft bis vor das Bocholter Tor, wurde dort jedoch gestoppt.
Bocholt hatte in der Anfangsphase mehr Ballbesitz und mehr Tempo. Der VfB hielt jedoch geschlossen dagegen und ließ nur wenige klare Möglichkeiten zu. Als die Westmünsterländer gefährlich vor das Tor kamen, klärten Phil Zimmermann und Len Heinson gemeinsam die Lage. Wenig später war Torhüter Yannic Lenze bereits aus seinem Tor gekommen, doch Nick Sangl entschärfte die Situation aufmerksam.
Ein vielversprechender Angriff wurde zunächst vor dem Abschluss gestört, die anschließende Ecke brachte jedoch keine Torchance.
Maximilian Wagener klärte nach einem Bocholter Einwurf in Tornähe, bevor es in der 23. Minute zu einer intensiven Szene kam: Pascal Weber startete einen schnellen Angriff, während der gegnerische Torhüter weit aus seinem Tor kam. Beide prallten zusammen und blieben zunächst am Boden liegen, kurz danach konnte die Partie aber fortgesetzt werden.
Die beste Hildener Möglichkeit im ersten Durchgang entstand nach einem Freistoß unmittelbar vor dem Strafraum. Der erste Versuch landete noch in der Mauer, den Nachschuss von Arton Tolaj konnte der Bocholter Torhüter halten. Mehrere Ecken wurden abgewehrt, einen Schuss auf sein Tor hielt Lenze sicher.
Selbstbewusster in die zweite Halbzeit – doch Bocholt blieb gefährlich
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der VfB zunehmend selbstbewusster und entwickelte deutlich mehr Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Armin Deljkovic setzte mit einem starken Schuss, der nur knapp am Tor vorbeiging, das erste offensive Ausrufezeichen. Kurz darauf versuchte er es erneut aus der Distanz. Auch ein weiterer Hildener Fernschuss verfehlte das Tor nur knapp.
Die Gastgeber setzten sich nun häufiger in der Bocholter Hälfte fest und erspielten sich mehrere gute Situationen. Mohamed Cisse schickte Pascal Weber mit einem Pass in die Tiefe, doch der Torhüter war einen Moment früher am Ball.
Wenig später sorgte Cisse selbst mit einem weiteren Angriff für Gefahr: Der erste Regionalliga-Treffer lag in dieser Phase mehrfach in der Luft, auch wenn der letzte Pass oder der entscheidende Abschluss noch fehlte.
Bocholt blieb auf der Gegenseite gefährlich. Yannic Lenze hielt einen Schuss sicher und war auch nach mehreren Standards zur Stelle. Eine Bocholter Ecke führte zu einem Abschluss, den der Hildener Torhüter erneut parierte. Als es kurz darauf unmittelbar vor seinem Tor gefährlich wurde und Lenze weit herauskommen musste, behielt die VfB-Defensive ebenfalls die Übersicht.
Len Heinson unterband zudem einen weiteren Angriff frühzeitig.
In der Schlussphase suchte Bocholt noch einmal den Weg zum Tor, während der VfB mit schnellen Gegenangriffen weiter auf den Siegtreffer spielte. Ein Tor fiel jedoch nicht mehr.
Das nächste Heimspiel am Bandsbusch in Hilden steht am Samstag, 15. August 2026, auf dem Programm. Um 16 Uhr empfängt der VfB mit der SG Wattenscheid einen weiteren Aufsteiger.
Quelle/Fotos: VfB 03 Hilden
bearb.: KA
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