Weniger Erstklässler in Hilden: Einschulungszahlen gehen deutlich zurück

Zum neuen Schuljahr werden 463 Kinder an Hildens Grundschulen eingeschult – 42 weniger als im Vorjahr

In Hilden werden zum Schuljahr 2026/27 insgesamt 463 Kinder eingeschult. Damit fällt die Zahl der Schulneulinge deutlich niedriger aus als noch ein Jahr zuvor. Im Schuljahr 2025/26 waren es noch 505 Erstklässler. Das geht aus der Antwort der Stadt Hilden auf eine Anfrage von anzeiger24.de zur aktuellen Einschulungssituation hervor. 

Parallel dazu werden an den Hildener Grundschulen nur noch 19 Eingangsklassen gebildet. Im vergangenen Schuljahr waren es 21.

 

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Wilhelm-Hüls-Schule nimmt die meisten Kinder auf

Die meisten Schulneulinge starten an der Wilhelm-Hüls-Schule. Dort werden 80 Kinder aufgenommen und auf drei Eingangsklassen verteilt. Es folgen die GGS Beethovenstraße mit 76 Kindern und drei Klassen sowie die Astrid-Lindgren-Schule mit 70 Kindern und ebenfalls drei Klassen.

 

Die Verteilung im Überblick:

  • Wilhelm-Hüls-Schule: 80 Kinder, 3 Klassen
  • GGS Beethovenstraße: 76 Kinder, 3 Klassen
  • Astrid-Lindgren-Schule: 70 Kinder, 3 Klassen
  • Schulstraße: 50 Kinder, 2 Klassen
  • Wilhelm-Busch-Schule: 46 Kinder, 2 Klassen
  • Kalstert: 45 Kinder, 2 Klassen
  • Elbsee-Schule: 44 Kinder, 2 Klassen
  • Walter-Wiederhold-Schule: 27 Kinder, 1 Klasse
  • Walder Straße: 25 Kinder, 1 Klasse

 

Besonders sichtbar wird der Rückgang bei der Zahl der Klassen. An der Schulstraße, der Beethovenstraße und der Wilhelm-Busch-Schule wird jeweils eine Eingangsklasse weniger gebildet als im vergangenen Schuljahr. Insgesamt reduziert sich die Zahl damit von 21 auf 19 Klassen.

 

Im Durchschnitt 24 Kinder pro Klasse

Nach Angaben der Stadt sitzen in einer ersten Klasse in Hilden durchschnittlich 24 Schüler. Am größten sind die Klassen an der Wilhelm-Hüls-Schule und am ehemaligen Standort der Walter-Wiederhold-Schule, der heute zur GGS Schulstraße gehört. Dort kommen 26 bis 27 Kinder in einer Klasse zusammen. 

 

Aktuelle Zahlen zur Zuwanderung fehlen noch

anzeiger24.de hatte die Stadt auch danach gefragt, wie viele Schulneulinge keine deutsche Staatsangehörigkeit beziehungsweise eine Zuwanderungsgeschichte haben. Für das neue Schuljahr kann die Verwaltung dazu bislang keine Zahlen nennen.

 

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Die entsprechende Statistik für 2026/27 wird erst im Oktober von den Schulen erstellt und soll der Stadt Ende Oktober vorliegen. Für das zurückliegende Schuljahr weist die Stadt insgesamt 239 Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte bei 2.046 Grundschülern aus. Diese Zahlen beziehen sich allerdings auf die gesamte Schülerschaft der aufgeführten Grundschulen und Standorte und nicht allein auf die neuen Erstklässler. 

Eine Statistik darüber, bei wie vielen Schulneulingen Deutsch nicht überwiegend in der Familie gesprochen wird, führt die Stadt nach eigenen Angaben nicht. 

 

Sprachförderbedarf erst nach den Ferien feststellbar

Auch die Frage, wie viele Kinder zum Schulstart eine besondere Deutsch- oder Sprachförderung benötigen, lässt sich derzeit noch nicht beantworten. Erst nach den Sommerferien könne festgestellt werden, wie viele Kinder an welcher Schule eine entsprechende Fördermaßnahme besuchen.

Die Stadt weist zugleich darauf hin, dass Sprachförderbedarf nicht automatisch mit einer Migrationsgeschichte verbunden ist. Förderbedarf könne unabhängig von der Herkunft eines Kindes beispielsweise aufgrund der individuellen Sprachentwicklung oder familiärer Rahmenbedingungen bestehen. 


Bericht: LT

Symbolfoto KI generiert

 

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