
Die Ratsfraktion Bürgeraktion/Piraten hat das Losverfahren am Hildener Helmholtz-Gymnasium scharf hinterfragt. Sie kritisiert vor allem mangelnde Transparenz, fehlende Informationen des Ausschusses sowie unklare Auswahlkriterien und fordert eine bessere Schulentwicklungsplanung.
Stadt: Verfahren rechtmäßig und üblich
Die Stadt Hilden weist die Vorwürfe zurück. Das Losverfahren sei gesetzlich vorgesehen und werde von den Schulen eigenständig durchgeführt. Eine Schulformempfehlung begründe keinen Anspruch auf einen Platz an einer bestimmten Schule .
Ausreichend Plätze – aber nicht überall
Nach Angaben der Stadt gibt es insgesamt genügend Schulplätze, auch für Kinder mit Gymnasialempfehlung. Engpässe entstehen nur dann, wenn sich viele Eltern mit den Anmeldungen auf einzelne Schulen konzentrieren .
Betroffene Kinder versorgt
Die zunächst abgelehnten Schülerinnen und Schüler konnten größtenteils an anderen Schulen untergebracht werden. Kein Kind bleibt ohne Schulplatz.
Die Kritik greift einzelne Schwachstellen bei Kommunikation und Transparenz auf, erscheint insgesamt aber überzogen.
Das Problem liegt weniger in fehlenden Kapazitäten als in der ungleichen Nachfrage nach bestimmten Schulen.
Bericht: LT
Foto/Montage: anzeiger24.de / KI generiert
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