Nach Bedrohung mit Messer: Polizei stoppt Angreifer durch Schussabgabe

Ukrainer wurde schwer verletzt – Kollegen aus Düsseldorf ermitteln nun

Ein Polizeieinsatz am Dienstag, 16. Juni 2026, in Erkrath-Hochdahl endete mit einer Schussabgabe. Gegen 9:55 Uhr alarmierte eine aufmerksame Zeugin die Polizei, weil sie an der Sandheider Straße in Höhe von zwei Kindertagesstätten einen Mann mit einem Messer beobachtet hatte.

 

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Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurden sie von dem Unbekannten mit seinem Schneidwerkzeug bedroht.

Er wurde durch eine Schussabgabe gestoppt und schwer verletzt. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Angreifer erstmedizinisch, bevor er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus transportiert wurde.

 

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der Person um einen 59 Jahre alten Ukrainer.

Es sind keine Dritten oder Einsatzkräfte zu Schaden gekommen, heißt es im Polizeibericht. Nach aktuellen Erkenntnissen bestehe auch „kein Bezug zu den zwei Kindertagesstätten an der Sandheider Straße.“

 

Aus Neutralitätsgründen hat die Polizei Düsseldorf die Ermittlungen wegen der Schussabgabe übernommen: „Die Hintergründe zu der Tat sind derzeit unklar“, vermeldet die Kreispolizei abschließend.

 

Quelle: Kreispolizei Mettmann
bearb: KA
Foto: Archiv anzeiger24.de

 

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