Wo Vielfalt Wurzeln schlägt: NABU lädt zu Rundgängen auf Streuobstwiese ein

Im Hildener Süden entsteht eine lebendige Kulturlandschaft: Blühende Hoffnung für die Artenvielfalt

24 Apfelbäume, je zehn Birn- und Pflaumenbäume sowie sieben Kirschbäume sollen auf der rund 15.000 Quadratmeter großen Grünfläche an der Karnaper Straße im Hildener Süden in naher Zukunft Früchte tragen. Die Streuobstwiese nimmt immer mehr Gestalt an. Davon können sich interessierte Gäste an den beiden „offenen Tagen“ überzeugen: samstags, 20. Juni und 11. Juli, jeweils von 13 bis 16 Uhr.

 

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Ein Stück Natur mit Zukunft erkunden

Hier darf Natur eine Heimat finden: Bei einem Rundgang über das Feld können sie Wissenswertes über Eidechsenhabitate, Wildbienen und Asiatische Hornissen und viele andere Insekten erfahren. Über die App BioBlitz wird eine Tür zur mannigfaltigen Tier- und Pflanzenwelt geöffnet.

„Hier wächst ein Stück lebendige Kulturlandschaft heran, in dem mit der Zeit Hunderte Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause finden können“, sagt Albert Hullen von der NABI-Gruppe Hilden, die die Oase zwischen Hofstraße und Bahngleis zusammen mit den Landwirten und Pächtern Ferdinand und Daniel Wirtz pflegen.

Aus Bäumen werden Lebensräume: In 2023 hat der Stadtrat das Projekt beschlossen. 57 Vereine, Unternehmen und engagierte Menschen aus Hilden haben daraufhin 8.365 Euro gespendet. Den restlichen Betrag zum Projektbudget von 10.000 Euro stellte die Stadt Hilden bereit. Im Herbst 2024 wurden die hochstämmigen Obstbäume gepflanzt.

 

Mit der ersten nennenswerten Obsternte ist in etwa fünf bis zehn Jahren zu rechnen.

Bis dahin gibt es noch viel zu tun.

 

Neben den Bäumen soll das Areal auch zahlreichen, zum Teil gefährdeten Tier- und Pflanzenarten – zum Beispiel der Zauneidechse – einen naturnahen Lebensraum bieten.

 

Bericht: KA
Archivfoto: anzeiger24.de

 

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